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Faszination Padel-Tennis – Eine Sportart erobert die Welt

Padel-Tennis Spielerin in Aktion

Ob in Spanien, Deutschland oder im Rest von Europa: Padel-Tennis ist schon seit einiger Zeit DIE Trendsportart schlechthin. In den letzten Jahren erlebte die Mischung aus Tennis und Squash einen wahrlich kometenhaften Aufstieg.

Der Sport ist dabei so erfolgreich, dass er im Jahr 2024 sogar olympisch werden wird. Doch wo kommt Padel-Tennis ursprünglich überhaupt her und wie kam es zum Erfolg rund um die ganze Welt? Was ist sein Erfolgsrezept und warum genau übt der Sport solch eine Faszination aus? Wir geben einen Überblick über diese noch sehr junge Sportart.

Der Ursprung von Padel-Tennis: Mexiko

Erfunden wurde Padel-Tennis in den 1960er Jahren im mexikanischen Acapulco. Gemeinhin wird der vermögende Geschäftsmann Enrique Corcuera als Erfinder genannt. Nachdem er von einer USA-Reise zurückkam, brachte er von dort „paddle tennis“ mit, eine Variante von Tennis auf einem kleineren Feld und mit kleineren Schlägern.

Auf dieser Basis entwickelte er auf seinem eigenen Anwesen im Grunde schon die heute bekannte Form – indem er sein Spielfeld direkt neben seiner Hausfassade mit einer zweiten Mauer umgab. So verhinderte er, dass der Ball auf das Nachbargrundstück flog und stellte schnell fest, dass es unglaublich viel Spaß machte, die Begrenzung beim Spielen mit einzubeziehen.

Was zunächst also mehr aus der Improvisation heraus begann, wurde bald Teil des Spielkonzepts. In der Folge und über die Jahre hinweg wurde das Spiel natürlich immer weiter verfeinert und so kamen später die bekannten Glasscheiben statt Mauern zum Einsatz. Aus Holzschlägern wurden moderne Kunststoffschläger und die handelsüblichen Tennisbälle wurden in Gewicht und Sprungkraft dem heutigen Niveau angepasst.

Nachdem dann die ersten Plätze gebaut wurden und Turniere stattfanden, trat Padel-Tennis daraufhin sehr schnell seinen unaufhaltsamen Siegeszug um die Welt an. Zunächst über Lateinamerika – in manchen Ländern wie Argentinien zählt Padel-Tennis inzwischen sogar zu den Nationalsportarten. Dann weiter bis nach Spanien: Dort spielen inzwischen bereits Millionen von Fans auf tausenden von Courts diese Sportart und auch in Deutschland werden es immer mehr.

Vorteile für Vereine

Auch hierzulande eröffnen sich daher durchaus Gelegenheiten, wenn etwa schwindende Mitgliederzahlen beim Tennis zum Problem werden und neuer Schwung ins Vereinsleben kommen soll. Es braucht nicht viel, um einen Tennisplatz, der womöglich sonst gar nicht mehr genutzt wird, für Padel-Tennis umzubauen – und die Investition kann sich sehr schnell lohnen.

Padel-Tennis verzeichnet weltweit die größten Zuwachsraten. Es ist deutlich einfacher zu lernen als Tennis und stellt auch weniger hohe Anforderungen an die Technik, so dass auch weniger trainierte Menschen die Chance haben, Freude an diesem Sport zu entwickeln. Die körperliche Belastung ist allein schon deshalb nicht mit Tennis vergleichbar, weil der Platz begrenzt und damit deutlich weniger „weitläufig“ ist.

Zudem ist es wesentlich entspannter – jedoch nicht weniger spannend als Tennis und kann darüber hinaus von Menschen jeden Alters gespielt werden.

Zu guter Letzt bietet es sogar für eingefleischte Tennisprofis genug Herausforderung und Spaß, um womöglich sogar die Sportart komplett zu wechseln, Padel-Tennis aber mindestens als Ergänzung zu betrachten. Nicht selten schwören etwa auch echte Könner auf die Vorzüge beim Training von Volleys, die beim Tennis oft viel zu kurz kommen. Auf diese Art kann Padel-Tennis sogar zur perfekten Einstiegssportart für spätere Tennisspieler:innen werden.

Das Erfolgsrezept von Padel-Tennis

Einfach zu lernen, schwer zu meistern – und von Anfang an eine Menge Spaß. So könnte man das Erfolgsrezept von Padel-Tennis kurz und knapp beschreiben.

Das unkomplizierte Spielprinzip tut der Faszination indes keinen Abbruch. Die Technik ist zwar schnell erlernt und auch für Anfänger sind längere spannende Ballwechsel schon nach kurzer Zeit möglich. Gleichzeitig bleibt das Spiel aber abwechslungsreich, sehr facettenreich und läuft immer wieder neu und anders ab.

Zudem wartet die Spielumgebung mit einigen Finessen auf, die sicherlich zu den spannendsten Ballwechseln führen, die es bei Schlägersportarten überhaupt zu sehen gibt. Wenn etwa gelegentlich durch das offene Seitenaus im Zaun weitergespielt wird und der Ball in letzter Sekunde gerettet werden kann. Hier kommt das Beste aus beiden Welten von Tennis und Squash zum Tragen und auch für Zuschauer ist es eine wahre Freude, den spannenden Matches zuzusehen. Nicht umsonst ist Padel-Tennis schließlich auch als Sportart bei der nächsten Olympiade ganz offiziell mit vertreten.

Zum Erfolg trägt aber sicher auch die Prominenz aus dem Profisport-Bereich bei, die sich zunehmend für Padel-Tennis interessiert. Sogar prominente Vertreter aus der Tennisszene selbst fördern die Sportart inzwischen maßgeblich und sorgen mit für deren weltweite Verbreitung. Womöglich hat es ja auch für Profis einen gewissen Reiz, Altbekanntes in einer ganz neuen Form zu lernen, wie etwa die verschiedensten Schläge beim Padel-Tennis und den zughörigen Jargon, z.B. beim „Bandeja“. Eine Übersicht über die wichtigsten Begriffe gibt es übrigens in unserem Padel Tennis Glossar nachzulesen.

Angesichts seiner Popularität darf man sich darüber hinaus durchaus fragen: Tritt Padel-Tennis womöglich sogar einen ganz neuen Fitnesstrend los? Auf jeden Fall ist das Workout der eigenen Fitness äußerst zuträglich und auch zum Abnehmen hervorragend geeignet. Denn wie ließe sich der innere Schweinehund besser überwinden, als mit Motivation durch schnelle Trainingserfolge und vor allem eine Menge Spaß bei der spielerischen Bewegung. Von all diesen Aspekten hat Padel-Tennis reichlich zu bieten.

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Padel City hat sich zum Ziel gesetzt, Padel Tennis in Deutschland einer breiten Masse zugänglich zu machen und der führenden Betreiber von Padel Sport Anlagen in Deutschland zu werden.

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